Während 2008 lediglich 1.635 Menschen in Bildungskarenz gingen, waren es 2017 mit 9.613 Beziehern fast sechs Mal so viele. Doch wer nimmt diese Form der Weiterbildung tatsächlich in Anspruch? Eine aktuelle Auswertung des AMS für die Agenda Austria zeigt, dass vor allem gut ausgebildete Menschen in Bildungskarenz gehen.

Publiziert: März 25, 2019

Ziel ist eine sichere, wirtschaftliche und ökologische Energieversorgung, die mit liberalen Mitteln erreicht werden soll. Zentrale Forderungen: 1. Saubere Aufgleisung und Verstärkung marktwirtschaftlicher Methoden (CO2-Abgabe); 2. Keine Subventionen; sondern Internalisierung der Kosten; 3. Staat sollte nicht aktiv in Technologiefragen oder Wirtschaftsstruktur eingreifen (Stichwort «Anmassung von Wissen»); 4. Abbau anderer Massnahmen (Vorschriften), welche zum Teil sogar hindernd (im Bereich Energiestrategie 2050/MuKEn); 5. differenziertes Ja zur Kernenergie

Publiziert: März 22, 2019

«Wenn man die Vertreter des Volkes bezahlt, so weckt man in ihnen nicht das Interesse, ihre Funktionen gewissenhaft zu erfüllen, man interessiert sie vielmehr nur daran, sich die Ausübung dieser Funktionen auch weiterhin zu sichern.» Benjamin Constant (1767-1830). Teilnahmeberechtigt sind alle an Schweizer Universitäten und Hochschulen immatrikulierten Studierenden unter 30 Jahren. Einsendeschluss ist der 15. Juni 2019

Publiziert: Februar 14, 2019

Der diesjährige Avenir Suisse Think-Tank-Summit hat die verschiedenen Aspekte von (Un-) Gleichheit beleuchtet. Mehr als 30 führende internationale Experten wurden nach Zürich eingeladen, um ihre Forschungen zu Fragen der Einkommens- oder Vermögensverteilung zur Diskussion zu stellen.

Publiziert: Januar 26, 2019

Armut und Verteilung. Die Oxfam-Saga. Die Welt ist besser als viele denken. Warum Oxfam ein verzerrtes Bild zeigt und die Armen nicht unter dem Reichtum der Reichen leiden.

Publiziert: Januar 21, 2019

Aktuell wird wegen der Überlastung viel über die Förderung der Miliz gesprochen. Das Ideal von unabhängigen Persönlichkeiten, die neben ihrem Privatleben und Beruf ein politisches Amt wahrnehmen, ist heute tatsächlich in Frage gestellt. Damit verliert die Politik an entscheidender Stelle – im Parlament – das Wissen und die Erfahrung von vielen Personen aus allen möglichen Lebensbereichen und Wirkungsstätten. Auch die Bürgernähe der Politiker leidet. ... man sollte eine einheitliche, zeit-, aufwand- und kommissionsunabhängige Spesenpauschale einführen

Publiziert: Januar 20, 2019

Ein EU- Bundesstaat scheitert am Fehlprojekt „Wohlfahrtsstaat“, bzw. „Daseinsvorsorgestaat“, das einen Prozess der Zentralisierung, Bürokratisierung, Etatisierung, sozialer und ökonomischer Kontrolle, der Sozialisierung und auch der Abschottung gegen aussen voraussetzt, der sich nicht einmal auf nationalstaatlicher Ebene nachhaltig aufrechterhalten lässt.

Publiziert: Januar 13, 2019

Learn Liberty is your resource for exploring the ideas of a free society. We tackle big questions about what makes a society free or prosperous and how we can improve the world we live in. We don’t have all the answers - but we’ve got a lot of ideas. By working with professors from a range of academic disciplines and letting them share their own opinions, we help you explore new ways of looking for solutions to the world’s problems.

Publiziert: Januar 9, 2019

Der Autor, Oliver Diggelmann, ist Professor für Völker- und Staatsrecht an der Universität Zürich. Sein Buch «Völkerrecht. Geschichte und Grundlagen mit Seitenblicken auf die Schweiz» ist ein notwendiges Buch. Einerseits ist es kein billiges Plädoyer von und für Idealisten, andererseits wird vorhandene Unmenschlichkeit in der Welt weder ausgeblendet noch das Aushalten dieser Missstände als politischer Realismus gerechtfertigt.

Publiziert: Dezember 24, 2018

Unternehmen in öffentlichem Besitz sind in zahlreichen Märkten aktiv, die auch ohne sie auskämen. Das schadet ihren privaten Konkurrenten, letztlich aber auch den Kunden und den Steuerzahlern.

Publiziert: November 24, 2018

Welche Aufgaben sollten staatsnahe Betriebe und welche sollten private Anbieter wahrnehmen?

Publiziert: November 24, 2018

Nachfolgend wird eine Gesprächsstrategie erklärt, welche hilft, linke Anliegen in Richtung «Mehr Staat» zu bodigen, auch aus wissenschaftlicher Sicht Sinn ergibt und berücksichtigt, dass das normale Publikum keine Ahnung von Klassik, Neo-Klassik, Marx, Monetarismus, Fiskalismus, angebots- oder nachfrageseitiger Politik, Keynesianismus oder der österreichischen Schule der Nationalökonomie hat (Nebenbemerkung: heutige Ökonomen kennen das leider auch nicht mehr, da die Ideengeschichte kaum mehr gelehrt wird).

Publiziert: November 23, 2018

Nein, dies ist keine Forderung von Schatten-Kabinett.ch, sondern alltäglicher Wahnsinn. Es geht hier auch nicht um die leider immer wieder auch in liberalen Kreisen von zupackenden Machern aufgestellte Forderung nach «Wirtschaftsförderung». Diese lehnen wir ab und bemerken hierzu lediglich, dass man allenfalls von der «Förderung von guten Rahmenbedingungen» sprechen sollte. Es geht hier und jetzt um eine viel differenziertere Sichtweise: Grosskonzerne sind durch Staatseingriffe im Vorteil gegenüber den KMU (Klein- und Mittel-Unternehmen). Warum und wo das alles der Fall ist, was die Folgen sind, wie man dagegen ankämpfen muss und wie man argumentieren sollte, davon handelt dieser kurze Aufsatz.

Publiziert: November 18, 2018

Kaum ein Politiker hat so systematisch gelogen wie Donald Trump. Nur schadet ihm das wenig. Im Gegenteil: Sein Stil macht weltweit Schule. Warum ist die Lüge ein so brauchbares Mittel in der Politik? Von Constantin Seibt

Publiziert: November 3, 2018

1. Was versteht man unter Kriegsmaterial? 2. Was haben wir für Gesetze, und seit wann gelten sie? 3. Was für Gesetze gelten in anderen Ländern? 4. Wie viel Kriegsmaterial exportiert die Schweiz? 5. Wie viel Kriegsmaterial exportieren andere Staaten? 6. Flugzeuge, Waffen, Munition – was für Kriegsmaterial verkauft die Schweiz? 7. Wohin liefert die Schweiz Kriegsmaterial? 8. Welche Länder kaufen besonders viel Kriegsmaterial aus der Schweiz?

Publiziert: September 29, 2018

Um sich ein Urteil bilden zu können, wie hoch die eigenen Steuern und Abgaben sind, muss man erst einmal wissen, welche Beiträge abgeführt werden. Vielen Arbeitnehmern ist dieser Umstand nicht bekannt, weil in den allermeisten Fällen auf dem Lohnzettel jener Teil der Abgaben nicht klar ausgewiesen wird, die der Arbeitgeber direkt an den Staat zahlt.

Publiziert: September 24, 2018

In der Schweiz ist es in der Vergangenheit vorgekommen, dass die SP der FDP empfohlen hat, wie sie sein soll. Das führte dann zur abschätzigen Formulierung: «Freisinnig, wie es der SP gefällt». Drehen wir doch mal den Spiess um. In Anbetracht zusammenbrechender sozialdemokratischer Parteien und in die Bedeutungslosigkeit absinkender Gewerkschaften in Europa: was sollte zwingend eine neue Sozialdemokratie beachten? Man sollte sich nicht gegen den ökonomischen Hausverstand stellen. Ein paar konkrete Punkte

Publiziert: September 24, 2018

This week we celebrate the 30th anniversary of Margaret Thatcher’s famous ‘Bruges Speech,’ where she put forward her vision for the future of Europe. In our new study 30 years after Bruges: Margaret Thatcher’s Vision for Europe Revisited, we have looked at what we can still learn from the former British Prime Minister. Careful: the word "federalism" is used in the anglosaxon way and not in the swiss tradition - so the other way round.

Publiziert: September 22, 2018

Wer an der öffentlichen Diskussion teilnimmt, weiss oft nicht, dass er sich an strenge Gesetze halten muss. «Weder Masern noch Zika-Erkrankungen werden von einem Virus verursacht», schrieb ein Leser in einem Meinungseintrag. Jedenfalls sei dafür kein Beweis vorhanden. Das hätten das Oberlandesgericht Stuttgart (Aktenzeichen 12 U 63/15) und ein «brisantes Urteil» des deutschen Bundesgerichtshofs BGH aus dem Jahr 2016 (I ZR 62/16) bestätigt. Die Pharmaindustrie würde «kuschen», weil sie diese Tatsachen nicht zur Kenntnis nehmen wolle, so der öffentlich verbreitete Vorwurf des Lesers.

Publiziert: September 14, 2018

Weshalb diese Artikelbesprechung? 1. Wir erfahren viel über den Seelenzustand der Gesellschaft Österreichs in der Zeit des Ersten Weltkrieges. 2. Es wird eindrücklich und allgemein die Frage der Schuld eines Volkes an grossen Verbrechen und Entgleisungen einer Nation klar negativ beantwortet. Dies kann aber nicht die ganze Antwort sein, denn: Den Einsatz für eine offene Gesellschaft, in der Kritik möglich ist, für Freiheit und Verantwortung, für die Werte der Aufklärung, kann man von allen Einzelpersonen einfordern, die im öffentlichen Raum aktiv sind. 3. Wenn man diesen Artikel gelesen hat, kann man aktuelle Nachrichten vor allem aus Kriegsgebieten besser interpretieren, in denen Bilder und Filme von Kriegsfreiwilligen und von Kriegsbegeisterung gezeigt werden. Adler schaut eiskalt, ohne Romantik, genauer hin, erklärt die organisatorischen und psychologischen Mechanismen, welche am Werk sind.

Publiziert: September 8, 2018

2018 wurde in Weimar auf den Hayek-Tagen das 20-jährige Jubiläum der Hayek-Gesellschaft gefeiert. Aus diesem Anlass wurde auch ein Film angefertigt, der die Geschichte, Arbeit, Ziele und die Menschen der Gesellschaft zeigt.

Publiziert: September 2, 2018

Kulturpolitik ist für Liberale etwas vom Schwierigsten, was man sich überhaupt vorstellen kann, vor allem in Europa. Deshalb gibt es hier keine zwingenden, stringent hergeleiteten, Standpunkte. Es sind eher Leitplanken, Bausteine, eine Richtschnur für Kompromisse, eine geordnete Kaskade von Prinzipien, damit man dann einen guten Kompromiss findet.

Publiziert: August 19, 2018

Dieser Artikel fasst die meisten Probleme der Entwicklungshilfe zusammen: "Ausländische Hilfsgelder versickern gerade in Afrika oft im Sand. Sie können sogar schaden, die Korruption anheizen, die wirtschaftliche Entwicklung hemmen und diktatorische Regime zementieren."

Publiziert: August 18, 2018

Die Agenda Austria hat mit Daten der OECD die Lohndifferenz der österreichischen Durchschnittsverdiener (ca. 46.000 Euro Jahresbruttogehalt für ganzjährig Vollzeitbeschäftigte) berechnet. Unter der Annahme, dass ihre Arbeitsleistung so belastet wäre wie die der Iren, könnten sie sich monatlich über fast 1.000 Euro netto mehr freuen. Es gibt auch den Vergleich zur Schweiz und Deutschland.

Publiziert: August 6, 2018

Wie erkennt man gute Kunst? Eine höhnische Beschreibung des linken Kunstverständnisses könnte sein: "Kunst wird erst dann wirklich gut, wenn sie staatlich subventioniert wird - durch den Akt der öffentlichen Subventionierung wohlbemerkt!", oder "Gute Kunst interessiert niemanden, das aber eindrücklich.". Aber in der Tat: gute Kunst ist schwer zu beschreiben. In diesem lesenswerten Artikel versucht es jemand andersrum...

Publiziert: Juni 21, 2018

Die Unterschätzung der Lohnnebenkosten des Arbeitgebers verzerrt das Bild der Arbeitnehmenden und erschwert dadurch sozialpolitische Reformen. Eine Streichung der «künstlichen» Unterscheidung zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträgen würde zusätzliche Transparenz schaffen.

Publiziert: Juni 16, 2018

Auge um Auge, Zoll um Zoll: Im aktuellen Handelskonflikt zwischen den USA und den restlichen G7-Staaten verfestigen sich die Fronten. Für Europa könnte langfristig eine konziliante, ohne Vergeltung auskommende Politik nicht nur ökonomisch sinnvoll, sondern auch politisch klug sein.

Publiziert: Juni 16, 2018

Wie viel Urlaubs- und Feiertage haben die Arbeitnehmer in Österreich eigentlich insgesamt zur Verfügung? Wo liegen wir damit im internationalen Vergleich? Bei den freien Tagen gehört Österreich zu den „Top-6“ in der EU und damit zu den Spitzenreitern. Hierzulande kann sich ein Vollzeitbeschäftigter über jährlich 25 Urlaubstage und 13 gesetzliche Feiertage freuen.

Publiziert: Mai 28, 2018

Das bilaterale Verhältnis der Schweiz mit der EU ist nicht gesichert, selbst wenn es 2018 noch zu einem technischen Abschluss der Verhandlungen über das institutionelle Rahmenabkommen kommen sollte. Denn die Schweiz steht vor einem Berg an Hausaufgaben, die viel mit innenpolitischer Kommunikation und wenig mit Brüssel zu tun haben.

Publiziert: Mai 19, 2018

In vielen europäischen Ländern hat in den letzten Jahren die Erwerbsbeteiligung jenseits des Rentenalters stark zugenommen, wenn auch oft mit reduziertem Pensum. Ausschlaggebend für den Anstieg der Erwerbsquote dürfte aber die zunehmende Arbeitsmarktpartizipation der Frauen sein. Dies übt einen Effekt auf die Arbeitsmarktpartizipation der Männer aus. Da die Frauen länger arbeiten, bleiben ihre Partner ebenfalls länger erwerbstätig. Der Effekt ist erheblich.

Publiziert: Mai 19, 2018

Die Diskussion über Ungleichheit wird oftmals auf Grundlage von Momentaufnahmen geführt. Entscheidend ist aber vor allem die Dynamik über den ganzen Lebenszyklus hinweg. Jüngste Daten von Eurostat geben einen Eindruck zur Situation in der Schweiz.

Publiziert: Mai 19, 2018

Ins Minus gedrückte Zinsen stellen ein Experiment mit ungewissem Ausgang dar. Fest steht jedenfalls, dass die ultraexpansive Geldpolitik der Zentralbanken unrentable Unternehmen am Leben erhält, gewaltige Verteilungseffekte zur Folge hat und die Verschuldungsprobleme verschärft. Auch den Sparern und Pensionskassen setzen die Tiefstzinsen arg zu. Pascal Hügli zeigt in einem aktuellen LI-Paper auf, dass Märkte zunehmend von Entscheidungen der Zentralbanken abhänig geworden sind und inwiefern Negativzinsen nicht nur Kapital vernichten, sondern auch strukturelle Reformen verhindern.

Publiziert: Mai 12, 2018

Das Gesetz über die berufliche Vorsorge spiegelt immer noch eine «Normbiografie» aus den 70er Jahren. Doch unsere Lebensentwürfe sind im privaten wie im beruflichen Umfeld vielfältiger geworden. Mehr Individualisierungs-Möglichkeiten drängen sich auf. Letztere sind auch der beste Garant gegen eine schleichende Überführung der 2. Säule ins Umlageverfahren.

Publiziert: Mai 10, 2018

Die Verteilung der Einkommen in der Schweiz ist stabil. Trotzdem werden auch die bestehenden, verhältnismässig geringen Unterschiede negativ bewertet. Zu Unrecht. Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt hat das Bundesamt für Statistik vor ein paar Monaten aktualisierte Zahlen zur Verteilung der verfügbaren Einkommen in der Schweiz publiziert. Sie hätten das Potenzial gehabt, die teilweise aufgebauschte Verteilungsdebatte in eine andere, gehaltvollere Richtung zu lenken als die üblichen Polemiken. Nicht, weil sie besonders spektakulär gewesen wären – ganz im Gegenteil: Sie sind so langweilig, dass sie sich kaum attraktiv darstellen lassen und sich auch nicht allzu viel dazu sagen lässt. Aber, gerade weil das so ist, müssen sie gezeigt werden. Lassen Sie sich langweilen.

Publiziert: Mai 6, 2018

Nach der Einführung durch Dr. Gerhard Schwarz, machte Madeleine Sumption anhand der britischen Erfahrung deutlich, wie schwierig es ist, Kriterien für eine sinnvolle Zuwanderung aufzustellen. Reiner Eichenberger wies auf die Inkonsistenzen zwischen der Offenheit gegenüber europäischer und der Geschlossenheit gegenüber aussereuropäischer Zuwanderung hin und plädierte für eine Art "Kurtaxe" für Migranten.

Publiziert: Mai 1, 2018

Fortschritt und Freiheit sind eng miteinander verknüpft. Ohne Freiheit des Forschens und Suchens gibt es keine wirtschaftliche und gesellschaftliche Innovation. Freiheit führt zu Offenheit, Wandel und Fortschritt. In diesem Bewusstsein will die Progress Foundation zur Weiterentwicklung und Verbreitung freiheitlicher Ideen beitragen. Die Pfeiler einer freien Gesellschaft sind für sie der Wettbewerb, das Privateigentum, die Selbstverantwortung und die soziale Verantwortung.

Publiziert: Mai 1, 2018

„Länder und Gemeinden sollten selbst mehr Steuern eigenständig einheben können. Denn wer sich um seine Einnahmen selbst kümmern muss und sie nicht einfach aufs Konto überwiesen bekommt, tendiert dazu, mit dem Geld der Bürger sorgfältiger umzugehen“, so Agenda Austria-Ökonomin Monika Köppl-Turyna.

Publiziert: April 23, 2018

Carlo Strenger zeigt in diesem sehr kompakten und kurzen Essay von gut 90 Seiten auf, wie die politische Korrektheit aufsteigen konnte, welche Fehlüberlegungen ihr zugrunde liegen und wie wir uns in Auseinandersetzungen verhalten sollten. Gut erklärte Theorie, gefolgt von umsetzbaren Handlungsanweisungen – ein Muss für alle aktiven liberalen Politiker (und Politikerinnen).

Publiziert: April 14, 2018

Für die Wissenschaft steht fest, dass der vom Menschen verursachte CO2-Ausstoss das Klima auf der Erde in relevantem Mass beeinflusst. Selbst wenn dies bestritten wird, ist die unten vorgeschlagene Lösung kostengünstiger bei gleichem Resultat und damit auch für Skeptiker der Klimaänderung relevant. Die drei Themenfelder Energie- und/oder Elektrizitätsverbrauch («2000 Watt-Gesellschaft»), Endlichkeit von fossilen Energieträgern und Reduktion des CO2-Ausstosses sind eng miteinander verknüpft. Leider werden sinnvolle Ziele und die eingesetzten Mittel manchmal miteinander verwechselt und aktuell sinnvoll eingesetzte Mittel werden mit der Zeit zum reinen Selbstzweck. Bei genauer Betrachtung und einer Korrektur der jetzigen Politiken in diesem Bereich könnte man die gleiche anvisierte CO2-Reduktion bei kleinerem ökonomischem Aufwand erreichen. Alternativ könnte man bei gleichem ökonomischen Aufwand den CO2-Ausstoss viel stärker und schneller senken.

Publiziert: April 2, 2018

Theoretisch ist es klar: wenn die Zinsen genug stark und schnell sinken, kann man trotz stark wachsender Verschuldung immer noch sinkende Zinszahlungen haben - und zwar in absoluten Zahlen. Dass dieses theoretische Szenario auch praktisch erreicht werden kann, beweist exemplarisch Österreich...

Publiziert: März 20, 2018

Wenn man die nationalen Grenzen durch die europäischen ersetzt, zählt fast ein Drittel der Österreicher zur oberen Mittelschicht. Die Armutsgefährdungsquote sinkt auf 5,1 Prozent.

Publiziert: März 17, 2018

In den öffentlichen Haushalten ist pünktlich im Dezember ein interessantes Phänomen zu beobachten: Die staatlichen Ausgaben schnellen im letzten Monat des Jahres regelrecht in die Höhe. In der Literatur wird der Ausgabenrausch gegen Jahresende als „Dezemberfieber“ bezeichnet.

Publiziert: Dezember 15, 2017

Der Schweizer Monat erscheint seit 1921 ununterbrochen in Zürich und sieht sich in der Tradition des Liberalismus. Hier erhalten Sie hochstehende Hintergrundinformationen, Reflexion und Erkenntnisgewinn statt billige News.

Publiziert: Dezember 11, 2017

"Kluge Kontrollen von Handel und Migration sind notwendig", meint Tobias Straumann. Und solch ein Artikel auf Schatten-Kabinett.ch? Straumann ist kein Bindestrich-Liberaler oder verkappter Sozzi, sondern ein echter Liberaler und dieser Artikel ist notwendig zur Horizonterweitung und historischen Einordnung. Wir müssen die Globalisierung politisch absichern und nicht den senkrechten Untergang zelebrieren, stolz und stur an der reinen Lehre festhaltend, während die Linken und Interessenvertreter die Globalisierung beenden.

Publiziert: Dezember 8, 2017

Dieser Artikel erklärt mit Schwerpunkt Finanzwelt die in den westlichen Wohlfahrtsstaaten aktuell wirksamen Mechanismen, welche dazu führen, dass die Staatsquoten immer weiter wachsen und welche unmöglichen Schritte unternommen werden, diesen Apparat zu finanzieren. Zwei ergänzende Bemerkungen von unserer Seite: die vielen jungen Menschen, die beim Staat arbeiten wollen, suchen nicht zwingend Sicherheit, sondern wollen zum Teil Gutes tun und sehen fälschlicherweise den Staat als Ort, wo sie dies verwirklichen können. Liberale sollten einerseits die positive Wirkung des Staates kritisch hinterfragen und gleichzeitig aufzeigen, wie privates, freiwilliges Milizengagement vielfach besser wirkt. Weiters kann man bei der Besteuerung von Unternehmen durchaus die berechtigte Frage stellen, weshalb Firmen als Firmen überhaupt besteuert werden sollten.

Publiziert: November 26, 2017

Am Mittwoch den 22. November 2017 hat das Parlament der Stadt Zürich das Postulat «Durchführung eines Pilotversuchs mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen» angenommen. Man kann, und soll auch, diese Vorlage mit ökonomischen, finanz- und sozialpolitischen Argumenten bekämpfen. Wichtiger ist hingegen, dass wir den Kampf auf dem gegnerischen Gebiet selber führen, weil Wilhelm Röpke (v.a. «Jenseits von Angebot und Nachfrage») uns mit sehr guten Argumenten und Formulierungen ausgestattet hat. Sprechen auch wir Liberalen doch mal von Menschenwürde, vom Menschenbild und der Würde der Arbeit. Gemeinderat Christoph Luchsinger (FDP) argumentierte genau so: Wenn die Linken ein bedingungsloses Grundeinkommen einführen wollen, ist das auch eine Beleidigung und Geringschätzung, ja eine grenzenlose Verachtung der Arbeitnehmer und ihrer Tätigkeit und Anstrengung.

Publiziert: November 23, 2017

Zum Begrifflichen: verwenden Sie besser Non-Zentralismus, weil Föderalismus im Ausland zum Teil ganz anders verstanden wird. Non-Zentralismus ist ein-eindeutig. Grundsatz: Probleme optimal privat lösen; sonst Gemeinde; sonst Kanton; sonst Bund. Subsidiaritätsprinzip: auf der tiefstmöglichen Stufe lösen; erst wenn untere Stufe nicht mehr befriedigend lösen kann weiter oben – leider schwammig; im Zweifel tiefer. Schauen Sie auch, was für Leute für die Zentralisierung sind.

Publiziert: November 13, 2017

In der Schweiz waren die Einkommen in früheren Generationen nicht gleichmässiger verteilt als heute. Wenn sich in den letzten Jahren etwas verändert hat, dann könnte man von einem Trend zu einer Reduktion der Ungleichheit sprechen. Für einen Anstieg gibt es in den gesichteten Daten zur Einkommensverteilung keine Hinweise.

Publiziert: November 12, 2017

Wir Liberalen haben ein Faible für technischen Fortschritt und Innovation. Dazu gehören sicher auch bargeldlose Zahlungsmöglichkeiten. Schnell kommt der Gedanke auf, dass es doch sehr effizient wäre, wenn wir überall bargeldlos unterwegs sein könnten. In Anlehnung an die früher betriebene Standardisierung bei Münzen, Massen und Gewichten, haben doch auch bargeldlose Zahlungsmöglichkeiten gewaltige Vorteile. Das ist in der Tat unbestritten. Heikel ist der Zwang zu bargeldlosem wirtschaften und deren staatliche Förderung. Als Liberale wollen wir grundsätzlich, dass Privatpersonen und Unternehmen sich frei entscheiden können, wie eine Schuld beglichen wird. Die drei Fragen bleiben...

Publiziert: November 5, 2017

Gute Neuigkeiten! Der Unterschied zwischen den Einkommen, die Menschen in verschiedenen Ländern rund um den Globus zur Verfügung haben, schrumpft:

Publiziert: Oktober 23, 2017

Im Zuge von E-Government werden gewaltige Fortschritte und Umbrüche in der Anwendung der IT realisiert werden. Die Verwaltungsprozesse können in Zukunft dank Digitalisierung massiv verschlankt werden. Dies geschieht alles ohne Leistungseinbusse und ist damit keine politische Frage, sondern nur noch eine Frage der effizienten Verwaltungsführung. Diese Fortschritte und Einsparungen fallen zudem laufend jährlich nach und nach an. Die Gefahr ist gross, dass diese Einsparungen danach in der allgemeinen Verwaltung versickern oder für neue Staatsaufgaben benutzt werden. Dies darf nicht passieren. Aber dafür muss man rechtzeitig Gegensteuer geben. Richtig und rechtzeitig genutzt, eröffnet E-Government bei der allgemeinen Verwaltung die Chance zu nachhaltigen Ausgabenreduktionen. Dann können auch die Gebühren und Steuern gesenkt werden. Die Argumentation muss folgendermassen sein:

Publiziert: Oktober 21, 2017

Für die Agenda Austria ist klar: Ein Land mit solch hervorragenden wirtschaftlichen Voraussetzungen wie Österreich muss in der Gruppe der 10 wettbewerbsfähigsten Wirtschaftsstandorte der Welt zu finden sein. Dass das kein Ding der Unmöglichkeit ist, zeigen andere, durchaus mit Österreich vergleichbare Länder vor. Etwa die Schweiz, Schweden und die Niederlande.

Publiziert: Oktober 20, 2017

"Wenn wir 2 % Teuerung haben, dann kann die Verwaltung auch 2 % mehr Gelder verlangen. Haben wir eine negative Teuerung, so wird man diese erst mit wieder positiven Teuerungswerten verrechnen, aber nicht sofort berücksichtigen." So lautet eine gängige Lehrmeinung. Die Lage ist wesentlich komplizierter und ermöglicht weitere massive Sparmöglichkeiten und Argumente für verantwortungsbewusste Finanzpolitiker!

Publiziert: Oktober 3, 2017

Dies ist ein Vortrag, welcher zur Liberalismusschulung eingesetzt werden kann. Dauer etwa 1 Stunde, interaktiv. Sie können mich kontaktieren, wenn Sie das Word-Dokument haben wollen und darauf basierend einen eigenen Vortrag machen wollen. Am Besten gibt man den Vortrag zu Beginn allen ab.

Publiziert: September 24, 2017

In dieser Biographie zeichnet Hans Jörg Hennecke erstmals das kämpferische und leidenschaftliche Leben eines Mannes nach, der sich stets als ein Fels in der Brandung verstand: Wilhelm Röpke, Ökonom und Kulturkritiker. Kleine Empfehlung: dieses Buch liest man optimal, nachdem man "Das Mass des Menschlichen - Ein Wilhelm Röpke Brevier" gelesen hat.

Publiziert: September 11, 2017

Wann, wie und wieso sollen die Liberalen Gesetze befürworten und deren Durchsetzung fordern und wann diese auf demokratischem Weg bekämpfen. Philosophisch liegt das Problem darin, dass es aus liberaler Sicht zwei Arten von Gesetzen gibt. Wenn man dem französischen Philosophen Claude-Frédéric Bastiat (1801-1850) folgt, geht die Argumentation folgendermassen:

Publiziert: September 10, 2017

Der Ökonomie-Nobelpreisträger Milton Friedman (1912–2006) ist neben John Maynard Keynes der einflussreichste Ökonom des 20. Jahrhunderts. Er entwickelte die Quantitätstheorie des Geldes weiter; auf ihn geht der sogenannte Monetarismus zurück. Im Mittelpunkt seiner Veröffentlichungen standen die Themen des klassischen Liberalismus: schlanker Staat, individuelle Freiheit und Marktwirtschaft. Darüber hinaus gab er Anstösse zur praktischen Sozial- und Bildungspolitik. Seine Thesen beeinflussten Ronald Reagan, Margaret Thatcher und die Deutsche Bundesbank. Durch seine populären Bücher und TV-Auftritte – er konnte komplexe Sachverhalte allgemeinverständlich und nachvollziehbar darstellen – wurde er auch einem breiten Publikum bekannt. Mit der Finanz- und Eurokrise gewinnen Friedmans geldpolitische Positionen an Aktualität und helfen, die gegenwärtigen Debatten über Zentralbanken und Geldstabilität zu verstehen.

Publiziert: September 1, 2017

Auf Englisch. Was bei Milton Friedman immer beeindruckt ist, dass er die Fragen versteht und allen Ernstes darauf eingeht - seltene Eigenschaft von politischen Kämpfern. Gibt/gab es Staatsformen, in denen vor allem Private über die Produktion entscheiden? Ist es nicht besser, wenn der Staat wichtige Werturteile fällt? Beamte geben ja auch ihr Geld aus und beleben damit die Produktion?

Publiziert: August 31, 2017

Auf Englisch; Milton Friedman wird konfrontiert mit der Frage, wie er auf ungleiche Verteilung, Armut, Gier, fehlende Tugenden im Kapitalismus antwortet - er antwortet!

Publiziert: August 30, 2017

Freiheit ohne Marktwirtschaft oder Kapitalismus kann es nicht geben, weder persönliche noch dauerhaft politische Freiheit. Sozialismus – auch der 'weiche' Sozialismus des Interventions- und Wohlfahrtsstaates – ist mit einer Gesellschaft freier Menschen unvereinbar und muss früher oder später scheitern. Dass und warum die Freiheit der Menschen und Märkte die unendlich viel bessere Idee ist als jede Form des Kollektivismus, Etatismus, Sozialismus und Interventionismus, das beweist Mises in unzähligen Publikationen. Das Mises-Brevier soll die faszinierende Welt dieser besseren Ideen einem breiteren Publikum erschliessen.

Publiziert: August 21, 2017

Verdankenswerterweise hat das Mises Institute dieses Werk als pdf kostenlos online gestellt.

Publiziert: August 20, 2017

Verdankenswerterweise hat das Mises Institute dieses Werk als pdf kostenlos online gestellt.

Publiziert: August 20, 2017

Verdankenswerterweise kann man das ganze Buch hier herunterlanden. Radikal und anwendungsorientiert.

Publiziert: August 20, 2017

Freiheit und Selbstbestimmung rücken in überbesteuerten und -regulierten Staaten in relativ weite Ferne, zumal politische Mehrheiten sich in immer mehr Lebensbereiche der Bürger einmischen. Eine mögliche Alternative zeigte Titus Gebel in einem LI-Gespräch auf: jene privater Städte. Diese wären herkömmlichen Staaten aus verschiedenen Gründen überlegen. Unter anderem bestechen sie durch eine höhere Rechtssicherheit, weil die Beziehung zwischen Bewohner und Betreiber der Stadt nicht durch einen fiktiven Gesellschaftsvertrag, sondern durch echte, freiwillige Verträge geregelt wird, die nicht einseitig abgeändert werden können.

Publiziert: August 19, 2017

Die Hochstilisierung von Anspruchsrechten zu «Menschenrechten» führt zur Gefährdung und Verdrängung von Abwehrrechten, auf welche die westliche Zivilisation fusst. Individuelle Abwehrrechte, also das Recht auf Unversehrtheit von Körper und Eigentum, mussten im Laufe der Geschichte mühsam erstritten und erkämpft werden. Sie sind der Schlüssel zu einer friedlichen und freien Gesellschaft, welche prosperiert und den Lebensstandard breiter Bevölkerungsschichten anzuheben vermag. Diese ursprünglichen Menschenrechte geraten allerdings zunehmend unter Druck. Indem die Menschenrechts-Definition unter dem Einfluss des erstarkten Sozialdemokratismus im 20. Jahrhundert kurzerhand umgewandelt wurde und neu auch Anspruchsrechte und kollektive Rechte umfasst, wird ein Spagat gemacht, der letztlich dazu führt, dass Abwehrrechte relativiert und verdrängt werden. Verheerend wirkt, dass dieser Widerspruch in die UN-Menschenrechtscharta und in diverse nationale Verfassungen eingeflossen ist und dort eine schädliche Wirkung entfaltet. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, herzuleiten und festzulegen, welche Rechte tatsächlich dem Gebot der Universalität genügen und damit als «Menschenrechte» charakterisiert werden können. Die Besinnung auf echte Menschenrechte, verstanden als Abwehrrechte, ist letzlich der einzige Weg zu einer friedlichen und freien Gesellschaft, zumal diese implizieren, dass der Austausch von Ideen, Gütern und Dienstleistungen zwischen Menschen auf freiwilliger Basis und ohne die Anwendung von Zwang und Gewalt stattfinden muss.

Publiziert: August 18, 2017

Die jüngste Finanzkrise hat gezeigt, dass selbst ein historisch gesehen sicherer Hafen wie die Schweiz weitere Anstrengungen unternehmen muss, um seine Bevölkerung und seine Wirtschaft zu schützen. Gold kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, doch der Zugang dazu ist unattraktiv; nur 13% der Bevölkerung besitzen Gold. Dem will die Intiaitive entgegenwirken: Mit Goldmünzen kleiner Stückelungen ab 0.1 g Goldgehalt (entsprechend etwa dem Wert eines "Fünflibers") sollen alle Bevölkerungsschichten günstigen und einfachen Zugang zu Gold erhalten. Diese überparteiliche Initiative will jedermann das Recht - aber nicht die Verpflichtung - geben, Goldmünzen als Ergänzung zum Schweizer Franken zu nutzen. Dabei bleibt die Rolle und die Funktion der Schweizer Nationalbank SNB unangetastet und weitgehend unbeeinflusst.

Publiziert: August 17, 2017

«Wilhelm Röpke heute - Zur Aktualität des grossen liberalen Ökonomen und Publizisten»; Pierre Bessard (Hrsg.); Wilhelm Röpke (1899-1966) gehört zu den herausragenden liberalen Ökonomen des 20. Jahrhunderts. Weniger, weil er bahnbrechende Theorien entwickelt hätte, sondern weil er das Paradebeispiel des engagierten und couragierten Sozialwissenschaftlers darstellt. Während dreier Jahrzehnte spielte er eine entscheidende Rolle in seiner Wahlheimat, der Schweiz — die er in vielerlei Hinsicht als das ideale Land ansah — sowie im Nachkriegsdeutschland bei der Verteidigung der freien Marktwirtschaft, die in einem Rechts- und Wertesystem eingebettet sein soll. Seine Erkenntnisse basierten vornehmlich auf der freiheitlichen Schule der Nationalökonomie in der Tradition vor allem von Ludwig von Mises, seinem «Meister und Freund».

Publiziert: August 17, 2017

Die internationale Vernetzung der Unternehmen steigt, und viele Exportprodukte beinhalten importierte Vorleistungen. Dies federt mitunter die Folgen des starken Frankens ab. Der einfache Zugang zu Importen ist grundsätzlich auch für die Exportwirtschaft wichtig. .... Unsere Exportbranche ist auf eine möglichst einfache Beschaffung ausländischer Komponenten so angewiesen wie auf den ungehinderten Zugang zu den globalen Absatzmärkten. Nur so können im Inland Wertschöpfung generiert und damit auch Arbeitsplätze erhalten und ausgebaut werden.

Publiziert: August 17, 2017

In der Schweiz ist die direkte Demokratie eine heilige Kuh. Kritik am politischen System prallt ab. Auch auf EU-Ebene setzt man immer mehr auf die Ausweitung der Volksbeteiligung bei politischen Entscheidungen. Die Demokratie wird jedoch überbewertet. Um es in den Worten Churchills zu sagen: «Die Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen, mit der Ausnahme aller anderen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert wurden.» Churchill ignorierte dabei allerdings, dass die Alternative zur Demokratie und seinen kollektiven Mehrheitsbeschlüssen nicht ein autoritäres System sein muss, sondern im Gegenteil auf individueller Selbstbestimmung, auf Vertragsfreiheit und geschützten Eigentumsrechten basieren könnte.

Publiziert: August 17, 2017

"Es hat alles keinen Sinn mehr, da mittlerweile mehr als 50 % der Leute vom Staat direkt oder indirekt abhängig sind und damit geht in einer Demokratie unweigerlich alles den Bach runter - beziehungsweise in Richtung von noch mehr Staat. Es bleibt die vage Hoffnung, dass wenn man den Staat «an die Wand gefahren hat», das Stimmvolk reumütig gleich dem Volk Israel nach wiederholtem Abfall vom wahren Glauben die Fehler doch noch erkennt und eine liberale Wende einleitet. Es ist besser, wenn man als Partei auf dieser schiefen Ebene keine Kompromisse eingeht, damit man dann als Erlöser unbefleckt die Bühne betreten kann." Es gibt eine Alternative zu dieser Einstellung - lesen Sie weiter.

Publiziert: August 7, 2017

Im ersten Teil wird aufgezeigt, wie aus liberaler Sicht das Wohnungswesen zu funktionieren hat. Dann werden diverse Eingriffe in die Eigentums- und Wahlfreiheit für Eigentümer, Vermieter und Mieter beschrieben und das «Wiener Modell» vorgestellt. Zu guter Letzt wird auf mögliche Auswege aus der verfahrenen Situation eingegangen.

Publiziert: Juli 25, 2017

Aus Schweizer Pioniere der Wirtschaft und Technik: "Der Handel in andere Länder hat in der Schweiz einen hohen Stellenwert. Mit Russland haben Schweizer schon im 19. Jahrhundert regen Handel betrieben. Ein herausragendes Beispiel war der Schaffhauser Heinrich Moser, der in St. Peterburg eine kleine Uhrenmanufaktur gründete. Dank seinem Erfindergeist und seinem Fleiss stieg er bald zum grössten Uhrenfabrikant Russlands empor und beherrschte den gesamten Asienhandel. Zurück in der Schweiz baute er den berühmten Moser-Damm in Schaffhausen und trug massgeblich zur Industrialisierung seiner Vaterstadt bei."

Publiziert: Juli 25, 2017

Ein Bericht des SECO bestätigt, dass die Zuwanderung im Rahmen der Personenfreizügigkeit die ansässigen Arbeitskräfte ergänzte und nicht ersetzte. Die dadurch entfachte Dynamik der Wirtschaft war für alle ein Gewinn.

Publiziert: Juli 21, 2017

Die Entwicklung in der Schweiz beweist, dass es keine fixe Menge an Arbeit gibt, die aufgeteilt werden muss. Im Gegenteil: Mehr Beschäftigung generiert mehr Einkommen, was eine zusätzliche Nachfrage nach Arbeit auslöst. Doch die Digitalisierung – diese wichtige, wenn auch keineswegs einzige Quelle des Strukturwandels – wird den Schweizer Arbeitsmarkt trotzdem umkrempeln.

Publiziert: Juli 21, 2017

In diesem kurzen Artikel sollen aus liberaler Perspektive die Begriffe Ergebnisgerechtigkeit, Chancengerechtigkeit, Chancengleichheit, Regelgerechtigkeit und Chancenvielfalt genauer analysiert werden. Insbesondere erfährt die "Chancengleichheit" eine berechtigte Kritik!

Publiziert: Juli 14, 2017

Unsere Wirtschaftsordnung, die Marktwirtschaft, ist von Links und Rechts unter Druck. Dies ist umso erstaunlicher, als dass die Erfolge dieser Wirtschaftsordnung gerade in den letzten 40 Jahren historisch gesehen einmalig sind. Wir müssen uns überlegen, ob wir selber in Debatten vor breitem Publikum die Begriffe «Kapitalismus» und «Marktwirtschaft» benutzen sollten oder nicht. Vielleicht für viele überraschend, plädiere ich für ein klares Nein!

Publiziert: Juli 12, 2017

Alfred Escher und Gottfried Keller verbindet nicht nur der gemeinsame Jahrgang 1819. Sie haben beide markante Spuren in der Geschichte hinterlassen – der eine politisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich, der andere kulturell. Diese Spuren sind nicht nur rückblickend deutlich erkennbar, sondern reichen über das Heute hinaus und fordern zu einer Auseinandersetzung mit der Zukunft heraus.

Publiziert: Juli 12, 2017

Ende jeden Jahres lesen oder wenn man eine wichtige Vorlage analysieren muss.

Publiziert: Juli 12, 2017

Politik wird oft mit Lüge, Intrige und dann mit Machiavelli in Verbindung gebracht. Dies ist nicht ganz falsch; es gibt aber grosse Missverständnisse.

Publiziert: Juli 9, 2017

Im Rahmen der Forschungsfreiheit darf in den Naturwissenschaften jede Theorie vertreten werden, welche den Daten nicht widerspricht. In den Politikwissenschaften ist man da liberaler: Sie können mit dem Wiener Modell des Wohnungswesens ein Modell als Erfolg verkaufen, obschon bei genauem Hinsehen fast alles dagegen spricht.

Publiziert: Juni 27, 2017

Bei der Beurteilung, inwiefern ein Land eine (internationale) Verschuldung tragen und abbauen kann, müssen ein paar Fragen geklärt werden.

Publiziert: Juni 25, 2017

Pilotversuch für Mobility Pricing: Avenir Suisse hat ein Konzept erarbeitet, bei dem die Versuchsteilnehmenden über ausgewählte Arbeitgeber rekrutiert werden. Der Vorschlag ist wichitg und löst einige Probleme. Weil heute für jede Änderung in der Politik eine Studie notwendig ist, sollte man so etwas durchführen. Eine Schwierigkeit ist das für Laien komplizierte Studiendesign. Eine gute Visualisierung des Konzeptes muss zwingend gemacht werden, sollte das Konzept breite Kreise ansprechen.

Publiziert: Juni 24, 2017

In Anlehnung an ein Bonmot des britischen Kriegspremiers Winston Churchill: Wir erhalten seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, in erschreckendem Ausmass Anschauungsunterricht, dass die Politiker erstmal alles Falsche ausprobieren, bevor sie dann (hoffentlich) das Richtige tun. Aktuell versuchen die Notenbanken verzweifelt, Inflation zu schaffen. Dies ist der letzte Schritt einer langen Reihe von Fehltritten. Wenn liberale Politiker die Wahl haben, dann gilt: anstelle von Inflation bevorzugen wir höhere Schulden, anstelle von höheren Schulden bevorzugen wir höhere Steuern, anstelle von höheren Steuern bevorzugen wir vor allem eines: Ausgaben- und Steuersenkungen!

Publiziert: Juni 17, 2017

Wenn man in Zürich im Wohnungswesen politisieren will, muss man die Terminologie beherrschen (Kostenmieteformel, gemeinnnütziger Wohnungsbau, etc.). Getreu nach dem Grundsatz: "if you can't convince them, confuse them" haben die Linken ein Newspeak eingeführt, welches die asoziale Seite im stadtzürcher Wohnungswesen kaschiert. Das offizielle Dokument findet man im nachfolgendem Link - es ist von der Stadt Zürich! Zwei Empfehlungen vorweg: 1. anstatt die linke Terminologie mitzumachen, spricht man einfach zusammenfassend von "staatlich gestütztem Wohnungswesen" und 2. kurz zusammengefasst: 2/3 der Mieter müssen 1/3 der Mieter die Wohnung zwangsverbilligen (ein Traum für 1/3 – ein Albtraum für 2/3)

Publiziert: Juni 14, 2017

Wer Frankreich heute verstehen will, ist mit Claude Frédéric Bastiat (1801-1850) am Besten bedient. Hier finden Sie das Werk «Ce qu’on voit et ce qu’on ne voit pas, 1850» (Was man sieht und was man nicht sieht). Es ist oft wie in der Medizin: «fast immer so, dass die unmittelbare Folge günstig ist und die letztendlichen Folgen unheilvoll und umgekehrt», Beispiele gefällig: Es drohen Entlassungen –> Entlassungsstopp; Zu hohe Preise -> Preisstopp; Zu tiefe Löhne -> Mindestlöhne; Muss der Staat die Künste subventionieren?; Öffentliche Aufträge schaffen Arbeitsplätze; Maschinen vernichten Arbeitsplätze; Einfuhrzölle da Ausland zu billig. Zu all diesen populären Irrtümer - die es offenbar schon früher gab - gibt er die richtigen Antworten. Ein Muss für jeden aktiven, liberalen Politiker. Sie finden hier auch die Grundsatzauseinandersetzung, was Liberale durch das Gesetz geregelt haben wollen und was nicht.

Publiziert: Juni 10, 2017

Wilhelm Röpke ist in der heutigen Zeit für aktive liberale Politiker die ideale moralische Aufrüstung. Klare, einfache Sprache, Werturteile, viel Moral. Überlassen wir das Feld der Moral nicht den Linken! Wer diesen grossen Ökonomen gelesen hat, bedauert danach nur noch, dass er ihn nicht schon vor langer Zeit gelesen hat.

Publiziert: Juni 10, 2017

Die flankierenden Massnahmen (FlaM) wurden 2004 als Begleitmassnahme zur Personenfreizügigkeit eingeführt. Die Angst vor Lohndruck aus dem Ausland hat sich jedoch als weitgehend unbegründet erwiesen. Vielmehr haben die FlaM selbst negative Auswirkungen: Sie erschweren die Integration von Berufs- und Quereinsteigern, Tiefqualifizierten, Älteren und Flüchtlingen. Ein Rückbau der FlaM liegt im Interesse eines liberalen Arbeitsmarktes und derjenigen, die neu in den Arbeitsmarkt einsteigen wollen.

Publiziert: Mai 28, 2017

Schweizer Pioniere der Wirtschaft und Technik, Band 53: Drei Schweizer Wasserbauer: Conradin Zschokke (1842 - 1918) / Eugen Meyer-Peter (1883 - 1969) / Gerold Schnitter (1900 - 1987). Von Prof. Dr. Daniel Vischer, ETH Zürich, u. Dipl. Ing. ETH Niklaus Schnitter, Zürich. Gebundene Ausgabe – 1991

Publiziert: Mai 28, 2017

Die Wasser- und Kernkraft dominieren den heutigen Schweizer Strommix. Für die politische Diskussion über die zukünftige Ausrichtung ist es entscheidend, Vor- und Nachteile der einzelnen Stromerzeugungsarten anhand von verschiedenen Beurteilungskriterien zu kennen. Avenir Suisse hat dazu eine Übersichtstabelle zusammengestellt:

Publiziert: Mai 12, 2017

Privatisierungen können Milliardenbeträge in die Staatskasse spülen, die unweigerlich Begehrlichkeiten wecken. Um Verteilungskämpfen vorzubeugen, sollte von Zweckbindungen abgesehen werden. Die beste Lösung ist, Privatisierungserlöse direkt an die Bevölkerung zu verteilen. Im Artikel nicht explizit angesprochen wird der Königsweg der Kombination aus Schuldenabbau, verbunden mit der Reduktion der Steuern um die eingesparten Schuldzinsen.

Publiziert: Mai 12, 2017

Spätestens seit der Immobilienkrise in den 1990er-Jahren, als verschiedene Kantonalbanken staatlicher Rettung bedurften, müsste eigentlich klar sein, dass Staatsunternehmen keine risikolosen Goldesel sind. Trotzdem werden bis heute unhaltbare Argumente gegen Privatisierungen angeführt.

Publiziert: Mai 12, 2017

Um den Strukturwandel erfolgreich zu bewältigen, haben die Schweizer Bäcker verschiedene Strategien entwickelt: Die einen spezialisieren sich auf lokale Qualität. Andere setzen auf Grössenvorteile durch Filialisierung. Die traditionsreiche Zürcher Bäckerei Bertschi hat einen dritten Weg gewählt: Sie beliefert ausschliesslich Unternehmenskunden - und das sehr erfolgreich.

Publiziert: Mai 11, 2017

Wie gross ist in der Schweiz der Fussabdruck des Staates? Die Antwort zu dieser Frage hängt entscheidend davon ab, wo man die Grenze zwischen Staatlichem und Privatem legt. Eine kurze Übersicht zum besseren Verständnis.

Publiziert: Mai 11, 2017

Dr. Christoph J. Luchsinger
alt Gemeinderat Stadt Zürich (FDP)
Kleinunternehmer
Universitätsdozent Mathematik
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